Anatomie

Die Anatomie ist die Wissenschaft vom Aufbau des Organismus und seiner Strukturen. Das Wort kommt aus dem altgriechischen und bedeutet "aufschneiden".

Der menschliche Körper wird aus Organsystemen gebildet, die aus verschiedenen Organen bestehen. Diese wiederum setzen sich aus Geweben zusammen, die aus Zellen bestehen, die aus Molekülen zusammengesetzt sind, die aus Atomen bestehen. Die Anatomie beschreibt alles vom kleinsten Atom bis zum gesamten Organismus. Es beginnt mit dem Zusammenschluss zweier Zellen und endet mit dem Tode des Organismus.

Die Physiologie beschreibt Abläufe und Funtkionen des Organismus und ist untrennbar mit der Anatomie verbunden. Gemeinsam beschäftigen sie sich mit dem gesunden Körper.
Die Pathologie hingegen ist die Wissenschaft vom kranken Organismus.

12 Organsysteme der Anatomie

Zellen

Der menschliche Organismus besteht aus Zellen. Die Zelle stellt den kleinsten lebenden Bestandteil des Körpers dar.

Die Eigenschaften der Zellen sind:

Die Zelle besitzt einen eigenen Stoffwechsel. Das heißt, dass Stoffe, die in der Zelle aufgenommen werden, gespeichert, verändert und verbraucht werden.

Gewebe

Bei der Entwicklung des Embryos kommt es zu einer zunehmend Aufgabentrennung der Zellen. Durch diese Differenzierung entwickeln sich Zellverbände, die gleichartige Aufgaben übernehmen, um die die lebensnotwendigen Vorgänge optimal zu gewährleisten. Man spricht von einem Gewebe.

Gewebeart Funktion
Deckgewebe Kleidet Oberflächen aus.
Bindegewebe Stützt, verbindet und formt den Körper.
Stützgewebe Bildet das Stützgerüst des Körpers (Sehen, Bänder, Knorpel, Knochen).
Muskelgewebe Bewegt die Organe und den Körper.
Nervengewebe Leitet Informationen weiter.
{Blut} Flüssiges Gewebe für den Transport.

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